Geschichte des Mathematikunterrichts am Heinrich-Hertz-Gymnasium

Ein Blick zurück

Seit der Namensverleihung „Heinrich Hertz“ im Jahre 1961 in Berlin-Adlershof gibt es an unserer Schule (damals EOS „Heinrich Hertz“) eine Spezialausbildung in Mathematik, die sich in den ersten Jahren auf numerische Aspekte konzentrierte. Diese Spezialausbildung bekam durch den Beschluss des Ministerrates der DDR aus dem Jahre 1962 „Beschluss zur Verbesserung und weiteren Entwicklung des Mathematikunterrichts in den allgemeinbildenden polytechnischen Oberschulen der DDR“ (Mathematikbeschluss) starken Rückenwind. Dieser Beschluss führte zu einer beträchtlichen Aufwertung des Mathematikunterrichts und der außerunterrichtlichen Beschäftigung mit Mathematik in der gesamten DDR (Gründung von Kreisklubs und Bezirkskabinetten für Mathematik). Die Lehrer der mathematisch-naturwissenschaftlichen Fächer der EOS „Heinrich Hertz“ nutzten in vielfältiger Weise die neuen Möglichkeiten. Es entstanden erste Kooperationen in Form verschiedener Arbeitsgemeinschaften mit der Sektion Mathematik der Humboldt-Universität.

1965 erhielt unsere Schule offiziell den Status einer Spezialschule mathematischer Richtung. Damit war sie in der DDR eine der ersten Spezialschulen auf diesem Gebiet. Es entstand ein Lehrplan für den gesamten Mathematikunterricht, der damals im Wesentlichen von den Kollegen Dr. Busse und Herrn Bachmann erarbeitet und getragen wurde. Das Gesamtvorhaben wurde vom damaligen Direktor Richard Heinrich und seitens des Berliner Magistrats von Herrn Titze organisatorisch kräftig vorangetrieben. Seit 1966 führte Direktor Prof. Ernst Brumme die Spezialausbildung an der EOS „Heinrich Hertz“ konsequent weiter.

Im Jahr 1974 erarbeiteten die Mathematiklehrer unter der Federführung unserer Kollegen Bernd Fein und Klaus Kantiem († 2001) einen neuen Lehrplan . Dieses Jahr wurde auch zum Ausgangspunkt für die Einführung von mündlichen Zusatzprüfungen in Mathematik in den 10. und 12. Klassen und für den Beginn von Vorlesungen (Integralrechnung, Funktionenreihen und Theorie der Vektorräume, lineare Abbildungen, Hauptachsentransformation) in der Abiturstufe. Mir ist noch lebhaft in Erinnerung, dass die Vorlesung zur Integralrechnung hauptsächlich von unserem Kollegen Hans-Joachim Schubert († 1986) mit fast künstlerischer Hingabe („Begreifen Sie jetzt die Schönheit der Mathematik…?“) und die Vorlesung zu Funktionenreihen oft von unserem Kollegen Klaus Kantiem in seinem unnachahmlichen Berliner Dialekt („Da kieken´se, wa…??, haha !!“) gehalten wurde. Die Vorlesungen fanden im rechten Kellerraum („Vorlesungsraum“) unseres Gebäudes in der Frankfurter Allee 14a statt, der einem Raum nachgeordnet war, der sich „Schulclub“ nannte und für diverse Discos (Quasidunkelheit während der Disco) herhalten musste. Dieser „Schulclub“ erlebte übrigens während der Wendezeit einige heftige Diskussionen mit Schülern und Lehrern (“Was ist dran an den Wahlfälschungen? Wie stehen wir zum „Neuen Forum“? Was für eine DDR wollen wir?...)

Eine Präzisierung unseres Mathematiklehrplanes vor allem für die 9. und 10. Klassen erfolgte dann im Jahr 1980. Es ging dabei um das verstärkte Arbeiten mit Eigenschaften von Relationen, Operationen und Funktionen und ihren gegenseitigen logischen Abhängigkeiten (Ableiten von Eigenschaften aus anderen Eigenschaften, Wichten und Ordnen von Eigenschaften). Dieses „strukturelle“ Arbeiten im Mathematikunterricht wurde wesentlich von unserem Kollegen Dr. Peter Wiechmann († 1989) initiiert und betrieben. Ein Teil dieses Konzeptes ergab sich aus seiner Dissertation zum Thema „Axiomatisches Arbeiten mit elementaren Funktionen und zweistelligen Operationen“. Diese Dissertation schrieb er im Rahmen einer sogenannten außerplanmäßigen Aspirantur einhergehend mit dem Konsum von unzähligen Zigaretten „f6“ und Hektolitern schwarzen Kaffees. Seine Arbeit wurde von Prof. Dr. Dieter Ilse, Humboldt-Universität zu Berlin, Sektion Mathematik, betreut, der nach der Wende auch mehrere Jahre Arbeitsgemeinschaften an unserer Schule leitete.

Peter Wiechmann hielt auch engen Kontakt zu unserer WpA-Gruppe im Fach Mathematik (WpA steht für wissenschaftlich-praktische Arbeit für die Schüler der Klassen 11 und 12) am Zentralinstitut für Mathematik der Akademie der Wissenschaften unter Leitung von Dr. Reinhard Bölling in den Jahren 1970 bis 1990. In diesen legendären WpA-Gruppen ging es um zahlentheoretische Probleme, die weit über den Stoff auch an der Heinrich-Hertz-Schule hinausführten. Insgesamt wurden 73 Hertz-Schüler/innen von Reinhard Bölling fachlich geprägt. Viele von ihnen sind heute in der mathematischen Forschung an Universitäten und Hochschulen tätig. Meines Wissens blieb eine Schülerförderung auf derart hohem Niveau und in dieser Breite und Kontinuität bis zum heutigen Tag in Berlin und wahrscheinlich auch im gesamten Bundesgebiet unerreicht.

Im Jahr 1986 erfolgte im Rahmen einer Vereinheitlichung der Spezialschulen in der DDR eine Umprofilierung unserer „EOS Heinrich-Hertz“ zur Spezialschule mathematisch-naturwissenschaftlich-technischer Richtung „Heinrich Hertz“ (Profilfächer: Mathematik, Physik, Chemie, Biologie, Informatik). Fast jeder Verwaltungsbezirk der DDR erhielt eine solche Spezialschule mit einheitlichen Lehrplänen und zentralen Spezialabiturprüfungen für das Fach Mathematik. In den Lehrplan wurden erstmalig Elemente der Stochastik aufgenommen.

In all diesen Jahren vor der Wende spielte der Wettbewerbsgedanke auch auf dem Gebiet der Mathematik schon immer eine große Rolle an unserer Schule. Die erste Mathematik-Olympiade in der DDR fand im Schuljahr 1961/62 statt. Seitdem gab es ab der 5. Klasse Schul- und Kreisolympiaden (1. und 2. Stufe), ab der 7. Klasse Bezirksolympiaden (3. Stufe) und ab der 10. Klassenstufe DDR-Olympiaden (4. Stufe), an der aber auch Frühstarter aus tieferen Klassenstufen teilnehmen konnten. Die Hertz-Schule beteiligte sich von Anbeginn und die Teilnahme an der 2. Stufe war für alle unsere Schüler/innen obligatorisch. Die erfolgreichsten Teilnehmer der 4. Stufe wurden in die DDR-Mannschaft für die IMO (Internationale Mathematikolympiade) aufgenommen. Untrennbar verbunden mit den Wettbewerbsergebnissen waren und sind bis heute unsere Mathematik-Arbeitsgemeinschaften und Zirkel der MSG (Mathematische Schülergesellschaft), die 1970 als gemeinsame Einrichtung des Magistrats von (Ost-) Berlin und der Humboldt-Universität gegründet wurde. Vielen unserer Absolventen sind die Vorsitzenden der MSG, Prof. Wolfgang Rautenberg, Dr. Manfred Rehm, Prof. Josef Nietzsch , Dr. Ingmar Lehmann und besonders der Sekretär der MSG (Vorwendezeit) Stephan Lange († 2008) durch die MSG-Zirkel und MSG-Sommerlager (Vorwendezeit) bekannt.

 

Ergebnisse bei der IMO in der Vorwendezeit

Jahr

Land, Stadt

Schüler/in

Medaille

1963

Polen, Wroclaw

Joachim Krell

Bernd Noack

--

--

1964

UdSSR, Moskau

Manfred Brandt

Monika Noack, geb. Tietze

Bronze

Bronze

1965

DDR, Berlin

Manfred Brandt

Wolfgang Klamt

Peter Enskonatus

Monika Noack, geb. Tietze

Silber

Silber

Bronze

--

1966

Bulgarien, Sofia

Peter Enskonatus

Gert Siebert

Stefan Heinrich

Gold

Silber

Silber

1967

Jugoslawien, Belgrad

Stefan Heinrich

Gert Siebert

Gold

Silber

1968

UdSSR, Moskau

Stefan Heinrich

Gold

1969

Rumänien, Bukarest

Joachim Voigt

Bronze

1970

Ungarn, Keszthely

Ursula Felgenhauer, geb. Tyl

--

1972

Polen, Torun

Gerd Weißenborn

Rainer Siegmund-Schultze

Bronze

Bronze

1973

UdSSR, Moskau

Gerd Weißenborn

Bronze

1974

DDR, Erfurt

Klaus Altmann

Johannes Taubenheim

Bronze

--

1975

Bulgarien, Burgas

Klaus Altmann

Harry Reimann

Michael Marczinek

Silber

Silber

Bronze

1976

Österreich, Lienz

Michael Marczinek

Silber

1977

Jugoslawien, Belgrad

Michael Marczinek

Gold

1983

Frankreich, Paris

Ingo Witt

Bronze

1984

CSSR, Prag

Karin Gröger

Ingo Witt

Alexander Schmidt

Gold

Silber

Bronze

1985

Finnland, Joutsa

Georg Hein

Bronze

1986

Polen, Warschau

Stefan Günther

Silber

1987

Kuba, Havanna

Uta Hövel

Silber

1988

Australien, Canberra

Andreas Siebert

Gold

1989

BRD, Braunschweig

Andreas Siebert

Gold

Wendezeiten

Schon wenige Wochen nach dem Mauerfall am 9. November 1989 wurde deutlich, dass im DDR-Bildungssystem und natürlich speziell im Ostberliner Bildungswesen grundlegende Veränderungen anstehen, die sich auch auf den Mathematikunterricht an unserer Schule auswirken mussten.

Auf Senatsebene verdeutlichte uns Oberschulrat Ziebeck, der seinerzeit für den mathematisch-naturwissenschaftlichen Unterricht Westberlins zuständig war, dass die Hertz-Schule mit ihrer Profilierung nur in der Organisationsform eines Gymnasiums (Klassenstufen 7 bis 13, Kurssystem in der gymnasialen Oberstufe, Rahmenpläne, Klausuren, Abiturprüfungen etc.) auch bezüglich des Faches Mathematik Bestand haben könne. Allerdings wären hinsichtlich des mathematischen und naturwissenschaftlichen Unterrichts spezielle Regelungen (modifizierte Stundentafel mit besonderen Schwerpunktsetzungen, Ergänzungsrahmenpläne für Zusatzstoffe in Mathematik, Aufnahmekriterien nach Zeugnisnoten mit doppelter Wichtung für das Fach Mathematik) denkbar.

Daraufhin erarbeiteten wir auf der Grundlage der damals gültigen Westberliner Rahmenpläne einen Ergänzungsplan Mathematik für die Klassenstufen 7 bis 10 (Vertiefengen und Erweiterungen), der von der Senatsschulverwaltung genehmigt wurde und mit Beginn des Schuljahres 1991/92 in Kraft trat. Er ist in seinen Grundzügen bis heute gültig. Wer danach die Klassen 7 bis 10 bei uns absolviert, hat im Fach Mathematik vom Stundenumfang her etwa ein bis eineinhalb Jahre mehr Unterricht als an einem allgemeinen Gymnasium.

Um unsere Schule bei ihrem Profilierungsvorhaben zu unterstützen, gründete sich auf Anraten unseres damaligen Direktors Hartmut Fleischer am 13.12.1990 der Förderverein der Heinrich-Hertz-Schule, der uns bis heute hilfreich begleitet. Auf der Gründungsversammlung, die von aufgeregten Diskussionen geprägt war, wurde Frau Dr. Monika Noack (IMO-Preisträgerin von 1964) zur Vorsitzenden gewählt.

In den Folgemonaten konnten Schüler/innen, Eltern, Lehrer und Mitglieder der Fördervereine aller Spezialschulen des Ost-Teils Berlins (Sportschulen, Musikschulen, sprachlich orientierte Schulen, Heinrich-Hertz-Schule) in mehreren turbulenten Anhörungen Abgeordnete der politischen Parteien des Abgeordnetenhauses Berlins davon überzeugen, dass die Ausrichtungen dieser Schulen ein sinnvolles und fruchtbringendes pädagogisches Konzept darstellen.

Um nach der Wende die 3. Stufe der Mathematik-Olympiade in Berlin fortsetzen zu können, gründete sich 1990 der Verein „Mathematikolympiaden in Berlin e.V.“, dessen Vorsitzender unser Absolvent Prof. Ernst-Günter Giessmann wurde. Die Landesbeauftragten für die Berliner Mathematik-Olympiade waren seither Stephan Lange und unser Absolvent Kai-Uwe Humpert.

Nachwendezeiten

Auch in den Jahren nach der Wende war es immer unser Ziel, für interessierte und begabte Schüler/innen in den Klassenstufen 7 bis 13 einen Mathematikunterricht zu gestalten, welcher ihre Fähigkeiten zum logischen Denken und Problemlösen entwickelt und herausfordert.

Es war wesentlich den unnachgiebigen Bemühungen unserer damaligen Schulleiterin Marlies Zucker und der Unterstützung von Prof. Dr. Jürg Kramer (Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin) zu verdanken, dass wir mit Beginn des Schuljahres 2005/2006 eine 5. Klasse - verbunden mit einem entsprechenden Aufnahmetest in Klasse 4 (Mathematik, Naturkunde) - einrichten konnten. Die Arbeit mit diesen Kindern stellt für uns natürlich eine besondere pädagogische Herausforderung dar, da wir bisher nicht gewohnt waren, mit Schülern dieser Altersstufe zu arbeiten.

In den Klassen 11 und 12 realisieren wir neben Grundkursen entsprechend der Schülerwahl pro Klassenstufe mehrere Mathematik-Leistungskurse, die für speziell interessierte Schüler/innen durch Erweiterungskurse in der 11. Klasse ergänzt werden. Besondere Mathefans können an unserer Schule in jeder der Klassenstufen 5 bis 13 Arbeitsgemeinschaften besuchen. Viele Preisträger bei Mathe-Wettbewerben (Mathematik-Olympiaden, Bundeswettbewerb Mathematik, jährlicher Berliner Tag der Mathematik, Känguru-Wettbewerb) gehen seither aus diesen Mathe - AGs hervor.

Seit dem Schuljahr 2002/2003 leitet Prof. Dr. Konrad Gröger (Institut für Mathematik der Humboldt-Universität), der auch als Vater einer Absolventin eng mit unserer Schule verbunden ist, regelmäßig eine Mathematikarbeitsgemeinschaft für besonders interessierte Schüler/innen der Klassen 12 und 13.

 

Unsere IMO-Teilnehmer der Nachwendezeit

Jahr

Land, Stadt

Schüler/in

Medaille

1997

Argentinien, Mar del Plata

Peter Wagner

Silber

2004

Griechenland, Athen

Peter Scholze

Silber

2005

Mexiko, Mérida

Peter Scholze

Gold

2006

Slowenien, Ljubljana

Peter Scholze

Gold

2007

Vietnam, Hanoi

Peter Scholze

Gold

2016

China, Hongkong

Branko Juran

Bronze

 

 

Unsere Bundessieger im Bundeswettbewerb Mathematik

Name

Jahr

Dimitri Sverdlov (Klasse 12)

1999

Asar Hage-Ali (Klasse 13)

2005

Alexander Fromm (Klasse 13)

2005

Peter Scholze (Klasse 11)

2005

Peter Scholze (Klasse 12)

2006

Peter Scholze (Klasse 13)

2007

Tilman Ritschl (Klasse 12)

2012

Lucas Mann (Klasse 12)

2013

Branko Juran (Klasse 10)

2015

Branko Juran (Klasse 11)

2016

 

Weitere beachtliche Wettbewerbsergebnisse unserer Schüler/innen der letzten Jahre (Mathematik-Olympiaden der verschiedenen Stufen, Bundeswettbewerb Mathematik, Berliner Tage der Mathematik, Känguru-Wettbewerb) sind hier zu finden.

Kooperation mit dem Institut für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin

Mit Beginn des Schuljahres 2000/2001 schlossen sich drei Berliner Gymnasien (Andreas-OS, Heinrich-Hertz-OS und Herder-OS) zu einem Netzwerk mit dem Ziel zusammen, mathematisch-naturwissenschaftlich interessierte und begabte Schüler/innen mit einem besonderen Angebot im Fach Mathematik in den Klassen 11 bis 13 zu fördern. Die Georg-Forster-OS kam etwas später hinzu.

Ausgangspunkt für dieses Berliner Netzwerk mathematisch profilierter Schulen war die Vorstellung des Direktors des Instituts für Mathematik der Humboldt-Universität zu Berlin, Herr Prof. Dr. Kramer, in Zusammenarbeit mit dem Berliner Schulsenat und den drei oben genannten Gymnasien dazu geeignete Konzepte in 2000/2001 zu entwickeln.

Von den oben genannten Schulen wurde in enger Kooperation mit dem Institut für Mathematik ein Rahmenplan erarbeitet, der sich an den inhaltlichen Erfordernissen des Grundstudiums Mathematik (Analysis I, lineare Algebra I) an Universitäten und Hochschulen der Bundesrepublik Deutschland orientiert. Dieser spezielle Rahmenplan galt für die Einführungsphase (Klasse 11) sowie die ersten drei Kurshalbjahre in den Klassen 12 und 13 im Leistungsfach Mathematik unter Berücksichtigung der neuen Berliner Rahmenpläne und wurde den neuen Bedingungen (Abitur nach der 12. Klasse) für das Schuljahr 2010/11 angepasst. Dieser spezielle Rahmenplan Mathematik wird seit dem Schuljahr 2001/2002, beginnend mit Klasse 11, an der Heinrich-Hertz-Schule mit ausgewählten Schülern umgesetzt. Der spezielle Leistungskurs Mathematik Klasse 13, Abiturjahrgang 2004, war also der erste Kurs seiner Art an unserer Schule, der nach diesem speziellen Plan unterrichtet wurde.

Es besteht die Möglichkeit, dass Abiturienten, die diese speziellen Kurse in den Klassen 11 und 12 (Abitur nach 12 Jahren) mit sehr guten Ergebnissen abschließen, die Absolvierung des ersten Semesters im Grundstudium Mathematik in Form von Seminarscheinen (Analysis I, lineare Algebra I) vom Institut für Mathematik der Humboldt-Universität anerkannt bekommen. Die Scheine sind somit europaweit gültig.

Das Projekt spezieller Leistungskurse Mathematik wird weitergeführt. In den Klassen 11 und 12 läuft zur Zeit jeweils ein solcher Kurs neben mehreren „normalen“ Leistungskursen Mathematik.

Dr. Matthias Nicol, Fachbereichsleiter Mathematik