Veranstaltungen am Heinrich-Hertz-Gymnasium

Schön war es. Schön war es, mal wieder ein volles Haus zu haben und begeisterte Kinder an unserer Schule begrüßen zu dürfen. Nicht das in den letzten Jahren wenige Besucher beim Einsteinfest waren. Aber dieses Jahr konnten wir kaum den Ansturm neugieriger und motivierter Kinder bewältigen.

Schon vor dem Mathematikwettbewerb drängten die ersten Viertklässler in den Computerraum. Als wenn sie wussten, dass wir diesmal den neuen Calliope-Minicomputer programmieren wollten. Obwohl viele Kinder noch keine Erfahrungen im Programmieren hatten, haben doch fast alle eigene Projekte realisieren können.

Auch alle anderen Fachbereiche waren gut besucht. Ob beim Flugzeugbau oder im Chemielabor - alle Fachbereiche des MINT-Profiles haben Überraschungen für unsere kleine Gäste vorbereitet. Und viele Mitglieder, Lehrer*innen und Schüler*innen haben geholfen.

Und die Anmeldungen für unsere Zwergen-AG waren so zahlreich, dass wir sogar zwei Termine anbieten werden. Ein wirklich gelungener Nachmittag.

Physikexkursion ins MicroLab

So sieht es aus, wenn man lithographische Strukturierung in einem Gelblicht-Labor durchführt.

Die Klasse 9-1 hat im Rahmen des Physikunterrichts im MicroLAB Schülerlabor des Lise-Meitner-Oberstufenzentrums Chemie, Physik, Biologie Einblick in die Arbeit eines Mikrotechnikers bekommen. Dabei ging es um die Entwicklung einer Leiterbahn auf einem mit Aluminum bedampften Glassubstrat mithilfe eines lithographischen Strukturverfahrens.

Im Anschluss besuchten wir das Ferdinand-Braun-Institut für Höchstfrequenztechnik in Berlin-Adlershof. Hier bekamen wir Einblick in die Entwicklung von mikroskopisch kleinen Lasern. Interessant war es zu erfahren, dass Ferdinand Braun mit dem Namensgeber unserer Schule Heinrich Hertz in Verbindung steht.

Einen ausführlichen Bericht und Fotos zur Exkursion gibt es demnächst hier.

Kennenlernfahrt Klassen 5 und 7

Schön war sie, die Fahrt. Und lehrreich. Dank unserer Teamer von „Mehr als Lernen“ wurden unsere Schüler der neuen fünften und der siebten Klasse wunderbar rundumbetreut. Jeder Tag war minutiös durchorganisiert. Die Kinder lernten sich selbst und ihre Schule kennen, wurden in das Konzept des Klassenrates eingeführt und lernten, was ein Klassensprecher für Aufgaben hat.

Neben der vielen Kennenlernarbeit gab es aber auch andere Aktivitäten, die zu einer Klassenfahrt unbedingt dazugehören müssen. Highlight war sicherlich die Kanutour.

Aber hier nun genug erzählt, wer mehr erfahren möchte (inklusive vieler Fotos) kann hier weiterlesen....

Herzlich danken möchten wir den Teamern, insbesondere unseren Hertz-Jugendleitern.

 

Math Cup Belgrad 2019

Wieder einmal nahm das Heinrich-Hertz-Gymnasium am jährlich in Belgrad stattfindenden „Mathematical Grammar School Cup“ (MGSC) teil. Wir traten mit zwei Teams, bestehend aus Anna Bodnar, Dimitry Ekimov, Oscar Freiherr von Löhneysen, Erik Rinas, Lukas Schwager, Paul Siewert und Yorick Zeschke an und konnten wieder einige Medaillen in den drei Wettbewerbsbereichen gewinnen.

In Mathematik eine Silber- und eine Bronzemedaille und in Informatik eine Bronzene. Das Ergebnis in Physik war für uns nach den Erfahrungen der letzten Jahre sehr positiv: einmal Gold, zweimal Silber und dreimal Bronze.

An drei Tagen wurden wir mit vielfältigen Aufgaben sehr unterschiedlicher Schwierigkeitsgrade konfrontiert. So waren die Aufgaben in Informatik in diesem Jahr ungewohnt schwer. Insgesamt sind wir auch in diesem Jahr zufrieden und mit neuer Erfahrung, die das Training zukünftiger Generationen von Schülern verbessern wird, nach Hause flogen.

Besuch am 13.8.2019

Im Rahmen der Gesprächsreihe „Geteilte Geschichte(n)“ lud anlässlich des 58. Jahrestag des Mauerbaus der Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier zu einer Podiumsdiskussion. Dazu war auch der Leistungskurs Politikwissenschaft aus dem zwölften Jahrgang des Heinrich-Hertz-Gymnasiums eingeladen.

Nach einer Ansprache des Bundespräsidenten diskutierten auf dem Podium zunächst die Journalisten Georg Mascolo und Siegbert Schefke. Anschließend wurde das Gespräch für das Publikum geöffnet, es kam zu einer spannenden Diskussion über mögliche Lehren aus der Geschichte. Anschließend bot sich die Gelegenheit für ausführliche Gespräche mit hochkarätigen Persönlichkeiten und Zeitzeugen, von der unsere Schüler ausgiebig Gebrauch machten.

Bilder und einen ausführlichen Bericht findet man hier

Linguistik Olympiade 2019

Nicht leicht mit den vielen Abkürzungen. Neben den bekannten Akronymen IMO (Internationale Mathematik-Olympiade) und IOI (International Olympiad in Informatics) kommt nun eine neue Olympiade hinzu. Michał Boroń (10. Klasse) hat an der 17. Internationalen Linguistik-Olympiade (IOL) in Yongin (Südkorea) teilgenommen.

Dieses Jahr waren 53 Teams aus 36 Ländern dabei, insgesamt 209 Teilnehmer*innen. Die Wettkämpfer müssen sich mit Problemen der praktischen Sprachwissenschaft und theoretischen Linguistik auseinandersetzen, z.B. in der Sprache Yurok (eine algische Sprachfamilie, die von 20–100 Menschen in Nordwestkalifornien gesprochen wird).

Diesmal hat es noch nicht mit einer Medaille für Michał geklappt. Aber es war sicher eine ganz neue und sehr interessante Erfahrung für ihn. Das Deutsche Team konnte insgesamt ein Honorable mention gewinnen.

Mathematik

Das Finale des 11. internationalen Mathematikwettbewerb „International Tournament of Young Mathematicans“ (ITYM) fand dieses Jahr in Barcelona statt. Dieses Jahr starteten 15 Mannschaften aus 10 Nationen.

Das Team Germany 1, bestehend aus 4 Schülerinnen und Schülern des Heinrich-Hertz-Gymnasiums in Berlin, konnte sich erfolgreich durch die Vorrunden kämpfen und am Finale vom 1. bis 8. Juli teilnehmen. Insgesamt konnte das Team den 4. Platz belegen und damit die Silbermedaille gewinnen.

Das Team Germany 2 mit Anna Dymshits konnte ein Bronzemedaille erringen.

Aufgrund seiner besonderen Leistungen wurde Samuel Bamrungbhuet ein zweiwöchiges Sommercamp an der Harbour Space University in Barcelona im Sommer 2020 ausgezeichnet.

 

Abiturjahrgang 2019

Jedes Jahr am Ende eines anstrengenden Schuljahres, wenn die Noten fertiggestellt werden und bald die Sommerferien beginnen, gibt es für einen Teil der Schülerschaft ein ganz besonderes Ereignis. Die Abiturienten erhalten ihre Zeugnisse und verlassen damit offiziell die Schule. Ein langer Abschnitt in ihrem noch jungen Leben findet ein Ende. Aber das ist gut so, denn sie haben an unserer Schule alles gelernt, um nun ihre berufliche Karriere zu beginnen.

In diesem Jahr wurden 52 Abiturientinnen und Abiturienten für ihre Leistungen und Erfolge ausgezeichnet. Drei von ihnen konnten das Traumergebnis von 1,0 erreichen. Theo Paul Müller, Antonia Hoffmann und Isabella Wolbart. Damit konnte unser Gymnasium mit einem Durchschnitt von 1,76 das beste Ergebnis aller staatlichen Gymnasien in Berlin erzielen.

Und noch eine Schullaufbahn findet sein Ende. Unser Pädagogischer Koordinator Herr Dr. Frank Busch hielt seine letzte Festrede. Auch er wird die Schule verlassen. Allerdings nicht für eine neue berufliche Orientierung, sondern für den Beginn seiner wohlverdienten Pensionierung. Wir sagen danke und wünschen viel Glück.

Woran merkt man, dass das Schuljahr (fast) zu Ende ist? Das nun schon traditionelle Sommerfest, organisiert vom Förderverein der Schule, fand bei bestem Wetter statt.

SchülerInnen, Eltern, Absolventen, LehrerInnen aber auch schon viel zukünftige Schüler der und ihre Eltern versammelten sich auf dem Schulhof und in der Aula. Zu bestaunen waren der Auftritt von Orchester, Chor, Männerchor und Instrumantalsolisten. Schüler, die sich insbesondere um das Schulleben verdient gemacht haben, wurden von Frau Cohaus auch im Namen des Fördervereins für ihr Engagement geehrt. Auf dem Schulhof gab es Gegrilltes, Getränke und leckeren Kuchen. Toll aber auch die Stände vieler Projekte der Projektwoche, die mit ihren Vorstellungen oder Mitmachmöglichkeiten für viel Spaß und Abwechslung sorgten. Der Andrang war so groß, das unser Sommerfest eine Stunde später als geplant zu Ende ging. Schöne Ferien wünscht allen Euer Förderverein.

Ein paar Bilder sieht man hier.

Lange Nacht der Wissenschaften 2019

Das war die Lange Nacht der Wissenschaften 2019. Unsere Schule war traditionell vertreten mit vielen Experimenten zum Selbermachen im Forum Adlershof, dem legendären Hans-Grade-Saal.
15 Schüler und ebensoviele Lehrer kamen kaum zum Luftholen, um die viele Besucher beim Experimentieren zu unterstützen und Fragen zu beantworten. Viele ehemalige Schüler tauchten auf und unterstützten teilweise an den Ständen.
Mitarbeiter des Mathematikinstitutes kamen, um unsere Akteure zu sehen. Trotz der Hitze war der Andrang gewohnt groß, alle hatten viel Spaß und staunten, was auch Schule in Sachen experimentieren so zu bieten hat. Die Physiker, Chemiker, Biologen, Informatiker und Mathematiker hatten wieder alles gegeben, unterstützt auch von einigen Kollegen anderer Fachbereiche. Und so haben alle wieder viel gelernt.

Erschöpft aber zufrieden packten wir gegen 23 Uhr zusammen´aber 2020 sind wir wieder dabei.

Bilder gibt es hier zu sehen.