• Sommerschule Mathematik
  • Hertz-Schüler in Athen
  • Garten im Schulhof
  • Kunstausstellung Galerie am Turm
Lange Nacht der Wissenschaften

Neugierige Kinder, begeisterte Eltern und zufriedene Veranstalter bei der Langen Nacht der Wissenschaften 2017. Denn es gab einiges zum Staunen, Knobeln und Mitmachen. Wie kann es denn sein, dass man ein Stück Schokolade in kleinere Stücke zerlegt, dann diese Stücke etwas anders zusammenlegt und die Fläche, die man erhält kleiner ist als vorher ist? Das wissen nur die Mathematiker!

Bei den Chemikern konnte man seinen Fingerabdruck mit Butter bestimmen lassen oder sehen, wie Chromatografie funktioniert.

Die Physiker hatte spannende Experimente zum Staunen. Wie geht es, dass zwei gleiche Kugeln zwei gleiche Röhren unterschiedlich schnell durchlaufen? Ein Rätsel.

Bei den Informatikern konnte man das „Jugend forscht“ -Projekt „Light your Dog“ bestaunen. Ein Hundegeschirr, welches im Dunkeln leuchtet. Und nicht nur das. Farbe und Frequenz können ganz bequem mit dem Smartphone gesteuert werden. Das hat die Hundebesitzer unter den Besuchern begeistert.

Wer in die Welt des Kleinen hinabsteigen wollte, konnte sich bei den Biologen verschiedenste Objekte unter dem Mikroskop anschauen. Wie sieht denn ein Flügel einer Fliege aus oder wie sind Blätter im Innern aufgebaut? Das konnte man dort lernen.

Wer mehr erfahren möchte, kann gerne noch einige Bilder betrachten.

Und nächstes Jahr sind wir wieder bei der Langen N8 der Wissenschaften dabei!

Maker Faire Berlin 2017

Die Maker Faire Berlin findet diesmal am 10. und 11. Juni in Berlin in den alten Bahnhofshallen am Gleisdreieck, Luckenwalder Str. 4–6 statt. Letztes Jahr waren wir noch als Besucher da, diesmal wollen wir eigene Projekte auf der Messe präsentieren. Maker Faire 2017

Die Maker Faire ist eine aus Amerika stammende Wissenschaftsmesse rund um Elektronik und Technik. Hier treffen sich kreative Bastler aus der ganzen Welt, um sich auf einem riesigen Spielplatz für elektronische Geräte auszutauschen und inovative Ideen zu entwickeln. Maker Faire 2017

Das Heinrich-Hertz-Gymnasium stellt in diesem Jahr mit den 4 erfolgreichen „Jugend forscht“-Projekten auf der Messe aus. Aber nicht nur das. Es gibt auch noch weitere Projekte zu sehen, die Schüler teilweise zu Hause oder in unserer Arbeitsgemeinschaft Elektronik entwickelt haben.

Ihr seid alle eingeladen uns aktiv zu unterstüzen oder uns zu besuchen. Die Make öffnet am Samstag und Sonntag jeweils von 10-18 Uhr. Weitere Informationen findet man hier.

Mathematik-Olympiade 2017

Vom 30.04.2017 bis zum 03.05.2017 fand in Bremerhaven die Deutschlandrunde der 56. Mathematikolympiade statt.

Ca. 200 Schüler aus den Klassen 8-13 kämpfen um die Preise. In zwei Klausuren waren von jedem Teilnehmern insgesamt 6 Aufgaben zu lösen.

Von unserer Schule konnten drei Schüler den Sprung in die Berliner Landesmannschaft schaffen und so ihr Können in der Endrunde unter Beweis stellen. Tita Philine Rosemeyer, Theo Paul Müller und Branko Juran haben ihre Aufgabe hervorragend gemeistert. Tita und Branko konnten einen 2. Preis entgegennehmen und Theo bekam für seine Leistungen eine Anerkennung.

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Austauschprogramm Athen

Die erste Phase des Austauschprogramms mit dem 2. Experimentellen Lyzeum in Athen endete am 30. April mit der Heimkehr der deutschen Schüler und Lehrer aus Athen. Alle Teilnehmer empfanden den einwöchigen Besuch als außerordentlich gelungen. Dies lag wohl besonders daran, dass nicht nur Veranstaltungen zur griechischen Antike zum einwöchigen Programm gehörten, sondern auch eine thematische und innovative Zusammenarbeit beider Schulen zum Thema Minderheiten, z. B. ein englischsprachiger Theaterworkshop zur Situation der Flüchtlinge im Raum der Ägäis und eine Begegnung mit Flüchtlingskindern im Camp von Skaramanga mit sportlichen Wettbewerben und Spielen. Ein detaillierter Bericht wird in Kürze auf unserer Webseite veröffentlicht. Der Gegenbesuch weiterlesen...

Tag der Mathematik 2017

Unsere Schülerinnen und Schüler waren beim diesjährigen Tag der Mathematik überaus erfolgreich. Mit zweiten, dritten und vierten Plätzen konnten wir unsere Leistungsfähigkeit im Fach Mathematik unter Beweis stellen.

Unsere Schule ist mit 36 Mannschaften angetreten. Zwei Frühstartergruppen aus Klasse 6 durften sich schon an den Aufgaben der Kategorie 7-8 probieren. Und das mit Erfolg. Platz 22 und 31 von insgesamt 80 Mannschaften in der Klassenstufe 7-8. Sehr erfreulich ist der zweite Platz für das Team 8/1“.

In der Kategorie Klassenstufe 9-10 konnte das Team „Hertz 9-1“ und „10/1 A“ überzeugen. Platz 2 und 3 für diesen beiden Mannschaften.

In der Kategorie Klassenstufe 11-13 hat das Team Hertz IV“ denkbar knapp mit einem Punkt Unterschied den zweiten Platz belegt.

Unabhängig von den einzelnen Erfolgen haben alle Schülerinnen und Schüler viel Spaß an diesem Tag gehabt. Genaueres zu den Ergebnissen und die Platzierungen aller anderen Mannschaften findet man unter Tag der Mathematik 2017.

Her(t)zlichen Glückwunsch allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern

Königspaar

Als am Morgen des 5. April 2017 die ersten Schüler unser Schulgebäude erreichten, fielen dem einen oder anderen aufmerksamen Beobachter grundlegende Veränderungen ins Auge. Neben dem Eingangsportal, einem sonst eher tristen und kargen Ort, saßen plötzlich zwei Personen, die ihre gesamte Umgebung in royalem Glanz erstrahlen ließen und von ihren treuen, ergiebigen Getreuen und Leibwächtern umgeben wurden. Dieser Umstand und jener, dass man noch vor Betreten des Gebäudes einen kleinen Zettel mit einer Raumnummer in die Hand gedrückt bekam, ließ nur einen Schluss zu: es war mal wieder Abistreich.

Doch was geschah an diesem denkwürdigen Tag?

Stolpersteine für Grothendieck

Alexander Grothendieck (28.03.1928 - 13.11.2014) ist der bedeutendste Mathematiker des 20. Jahrhunderts und der Begründer der modernen Mathematik. Er ist der Sohn des von den Nazis in Auschwitz ermordeten ukrainischen Juden Alexander Schapiro.

Die französische Mathematikprofessorin Sylvie Paycha von der Universität Potsdam hatte die Idee, einen Stolperstein zu Ehren von Grothendiecks Familie zu verlegen und dies gemeinsam mit Schülern unserer Schule vorzubereiten. Zusammen mit ihrem Kollegen, dem indischen Dozenten Dr. Chandechekar Devchand, löste sie in unserer Schule eine regelrechte Grothendieck-Begeisterung aus.

Die Klasse 9-3 beschäftigte sich mit Alexander Grothendieck im Geschichts- und im Deutschunterricht. Professorin Paycha und Dr. Devchand führten mit der Klasse 9-3 einen ganzen Projekttag zu Grothendiecks Mathematik durch. Hier wurden sie noch durch einen italienischen Kollegen, auch von der Uni Potsdam unterstützt.

Durch einen Kuchenbasar konnte die Klasse 9-3 einen der drei Stolpersteine finanzieren.

Die beteiligten Lehrer für Deutsch, Geschichte und Mathematik, aber auch die Kunst- und Englischlehrer waren an mehreren Projekten mit viel Engagement beteiligt.

Höhepunkt war dann aber der 22. März 2017. An diesem Tag hielt erst der Absolvent unserer Schule, Professor Peter Scholze, einen Vortrag zur Mathematik Grothendiecks. Anschließend fand in der Brunnenstraße 165 die Stolpersteinverlegung statt. Viele Gäste aus dem In- und Ausland durften wir zu beiden Veranstaltungen begrüßen. Den Abschluss bildete dann eine offene Diskussion über das Wirken von Alexander Grothendieck im Café Süßer Wolz in der Brunnenstraße 165. Schüler der 9-3 hatten hierfür Kulturbeiträge vorbereitet. Außerdem spielten Flüchtlingskinder aus der Notunterkunft Moabit auf der Flöte.

Besonders beeindruckend war hier der Auftritt von Professor Winfried Scharlau, der eine sehr umfassende und bewegende Biographie über Alexander Grothendieck und seine Familie verfasst hat und sehr emotional die Fragen der Anwesenden beantworten konnte.

Peter Scholze

„Er gilt als eines der größten Mathe-Talente dieser Zeit.“ (Tagesspiegel 09.06.2016)

Im Rahmen des Stolperstein-Projekts für Alexander Grothendieck und seine Eltern wird am Vormittag des 22. März 2017 Professor Peter Scholze vor der Oberstufe des Heinrich-Hertz–Gymnasiums einen Vortrag zum mathematischen Erbe Grothendiecks halten.

Peter Scholze, der 2007 sein Abitur an unserer Schule ablegte, gehört mittlerweile zu den renommiertesten Mathematikern Deutschlands bzw. der Welt. Er ist zur Zeit an der Universität Bonn tätig und erhielt für seine Leistungen zahlreiche deutsche und internationale Preise, wie zum Beispiel den Leibniz-Preis als auch den Akademiepreis der Berlin-Brandenburgischen Akademie der Wissenschaften allein im Jahr 2016.

Wir freuen uns sehr, dass er nun zu diesem speziellen Anlass zu unserer Schule zurückkehrt.

Ines Kumanoff

Mathematik-Olympiade

Die 3. Stufe der diesjährigen Mathematikolympiade war auch in diesem Jahr für unsere Schule ein Erfolg!

Herzlichen Glückwunsch an alle Starter der Schule! In allen Klassenstufen wurden vordere Plätze erkämpft, in 5 Klassenstufen kommen die Sieger aus unserer Schule! Eine Übersicht über die Ergebnisse findet ihr hier.

Denkt an die Siegerehrung am 11.03.2017! Dort werdet ihr auch erfahren, wer welchen Preis errungen hat (informiert mich bitte, falls ihr verhindert seid) und wer in diesem Jahr zur 4. Stufe nach Bremerhaven fährt.

Hert(z)lichen Dank auch an alle Helfer! Egal, ob als Aufsicht bei den Klausuren, als Korrektor oder in der Versorgungstruppe. Ohne euch wäre es nicht möglich gewesen, die 3. Stufe  in unserer Schule zu organisieren! Ihr habt durch euren Einsatz die Gäste unserer Schule beeindruckt und mit dazu beigetragen, dass wir ein würdiger Gastgeber sind.

Und denkt daran: die 57. Mathematikolympiade kommt bestimmt.

Sabine Jürß, Mathematiklehrerin

 

Jugend forscht

Wie jedes Jahr ist unsere Schule beim beliebten Wettbewerb für Nachwuchsforscher Jugend forscht bzw. Schüler experimentieren mit zahlreichen Projekten vertreten. Dieses Mal traten wir mit 5 Projekten in den Bereichen Mathematik/Informatik, Arbeitswelt und Technik an. Und das sehr erfolgreich. Katharina Melisande Albrecht und Jonas Wanke erhielten gleich für zwei Projekten den 1. Preis. Rudolf Lehner erhielt für sein Projekt den 3. Preis. In der Sparte Schüler experimentieren bekamen Ferdinand Karnath und Adrian Greif, sowie die drei Mädchen Lina Kakuschke, Julia Malitzki und Mariella Benkenstein den 1. Preis. Der Wettbewerb steht in diesem Jahr unter dem Motto Zukunft - ich gestalte sie! Alle 1. Preisträger sind automatisch zur Landesrunde von Jugend forscht/Schüler experimentieren delegiert. Die Landesrunde findet vom 21. - 22.03.2017 auf dem Gelände der Firma Siemens am Rohrdamm statt.

Eine Auflistung mit ausführlicher Beschreibung der Projekte und einige Impressionen findet man hier.