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27.5.2016 : 0:16

Pressemitteilung zum Erfolg von Marian Dietz bei der Endrunde des 33. Bundeswettbewerbs Informatik:

Schüler des Heinrich-Hertz-Gymnasiums erfolgreich bei bundesweitem Informatikwettbewerb

  • Marian Dietz Finalist des 33. Bundeswettbewerbs Informatik
  • Berliner unter den letzten 26 von ursprünglich rund 1.140 Teilnehmer/-innen
  • Lob von hochkarätiger Jury - "Talente werden händeringend gesucht"

Berlin, 20.09.2015 | Marian Dietz, Schüler der Jahrgangsstufe 11 am Heinrich-Hertz-Gymnasium, war als Finalist bei der Endrunde des Bundeswettbewerbs Informatik dabei, die vom 17. bis 21. September von und an der TU Darmstadt ausgerichtet wurde. Unterstützer der Endrunde waren die Fraunhofer-Institute IGD und SIT sowie Lufthansa Systems.

"Ich habe zwar nicht gewonnen, aber neue und interessante Erfahrungen gemacht und viele andere Informatik-Talente kennen gelernt. Die Teilnahme macht sich auf jeden Fall gut im Lebenslauf", freut sich der 15-jährige Berliner.

In drei Runden zum Ziel

Der Bundeswettbewerb Informatik, an dem seit 1980 jährlich rund 1.000 Schüler teilnehmen, besteht aus drei Runden und erstreckt sich über einen Zeitraum von einem Jahr. In der ersten Runde müssen die Schüler Aufgaben alleine oder in Gruppenarbeit bearbeiten. Wer es in die zweite Runde schafft, hat eine eigenständige Einzelarbeit anzufertigen.

Die besten 26 Teilnehmer des 33. Wettbewerbs wurden zum Finale nach Darmstadt eingeladen. "An zwei Tagen des Finales musste Marian Dietz im Team anspruchsvolle Aufgaben bearbeiten und die Lösungen allen Teilnehmern und der 16-köpfigen Fachjury präsentieren. In Einzelgesprächen wurden Wissen, insbesondere aber auch die Problemlösungskompetenz der Schülerinnen und Schüler, geprüft. Hier hat Marian starke Leistungen gezeigt", sagt Ralf Dorn, Informatiklehrer des Heinrich-Hertz-Gymnasiums.

Eine Teamaufgabe bestand darin, parallele und in Hardware realisierbare Verfahren zum Sortieren von Daten zu entwerfen; da Computer über die Hälfte der Zeit mit Sortieren beschäftigt sind, sind effiziente Verfahren besonders wichtig. Außerdem sollten die Finalisten eine App zum Aufbau spontaner lokaler Netzwerke, sogenannter Meshes konzipieren - ein Thema, an dem auch in Forschung und IT-Industrie gearbeitet wird.

Viel Lob: Informatiktalente wie Marian Dietz händeringend gesucht

"Wir freuen uns, dass Marian in diesem anspruchsvollen Wettbewerb im Finale dabei war. Darauf kann er schon stolz sein", schwärmt Ralf Dorn. Auch der Juryvorsitzende, Prof. Dr. Till Tantau von der Universität Lübeck, unterstreicht die Leistung der Finalisten: "Informatiktalente, wie wir sie in diesen Tagen erlebt haben, werden dringend gebraucht und haben hervorragende Karriereaussichten." Für Marian Dietz ist klar, dass es für ihn nach seinem Abi mit Bits und Bytes weitergeht.

Der Bundeswettbewerb Informatik ist der traditionsreichste unter den Bundesweiten Informatikwettbewerben und richtet sich an begabte Nachwuchsinformatiker bis 21 Jahre. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe wollen Barrieren gegenüber der Informatik abbauen und junge Menschen für das Fachgebiet interessieren. Außer dem Bundeswettbewerb Informatik gehören dazu das Einstiegsformat Informati--Biber für Schüler der Jahrgangsstufen 5-13 und das Verfahren zur Auswahl des deutschen Teams für die Internationale Informatik-Olympiade (IOI), bei der Spitzentalente aus der ganzen Welt antreten. Die Bundesweiten Informatikwettbewerbe werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Träger sind die Gesellschaft für Informatik e. V. (GI), der Fraunhofer-Verbund IuK-Technologie und das Max-Planck-Institut für Informatik. Der Bundeswettbewerb Informatik ist ein von der Kultusministerkonferenz empfohlener Schülerwettbewerb und steht unter der Schirmherrschaft des Bundespräsidenten.